Einen Gebrauchtwagen zu kaufen bringt so manchen Vorteil mit sich. Der Wertverlust eines Neuwagens ist auch ein Grund, warum sich viele Käufer für den Gebrauchten entscheiden. Man spart so sehr viel Geld, denn der Wertverlust alleine schon nach einem Jahr ist enorm, jedoch kann es da auch ein böses Erwachen geben. Nicht jeder Autohändler ist seriös und informiert über Mängel an dem Fahrzeug. Um sich ein böses Erwachen zu ersparen, sollte man auf einige Dinge achten.
Worauf ist zu achten
Fragen sollte man nach dem Inspektionsbuch und überprüfen, ob alle anstehenden Inspektionen auch durchgeführt wurden. Bestehen Schäden, die noch repariert werden müssen, und gibt es Vorschäden wie z. B. einen Unfall. Ist der TÜV erneuert oder steht dies in nächster Zeit an?
Zu Beginn sollte man sich einen ersten Eindruck über das Äußere des Autos machen. Ein ungleichmäßiges Spaltmaß an Türen, Kofferraum und Motorhaube könnte auf einen Unfall deuten. Wie ist die Lackierung? Zeigen sich Dellen, Kratzspuren oder sogar schon Roststellen? Ein extrem sauberer Motorraum ist in manchen Fällen eine Verschleierung von einer defekten Zylinderkopfdichtung.
Der Innenraum sollte einen gepflegten Eindruck machen und die Armaturen voll funktionstüchtig sein. Blinker, Scheibenwischer, Heizung und Fensterheber sollte man auch bei der Überprüfung nicht vergessen.
Sehr abgenützte Pedale und ein niedriger Kilometerstand könnten ein Indiz für einen manipulierten Kilometerstand sein. Wichtig ist auch der Zustand der Scheiben und den Türdichtungen.
Im Kofferraum sollte nach dem Reserverad gesehen werden, eben so, ob sich hier Feuchtigkeit gesammelt hat, was auf eine undichte Stelle hindeuten könnte. Auf eine Probefahrt darf nie verzichtet werden. Es besteht die Möglichkeit das Fahrzeug bei einer unabhängigen Prüfstelle vorzustellen, um es überprüfen zu lassen. Bei einem hohen Kaufpreis wäre dies sehr zu empfehlen, um einen gerechtfertigten Preis für das Fahrzeug aushandeln zu können. |