| Wer heute ein Auto sucht, der hat es ganz bestimmt um einiges leichter als seine direkten Vorfahren. Natürlich kann man sich auch weiterhin auf traditionellen Pfaden bewegen, Händler abklappern oder den Anzeigenteil einer regionalen Zeitung durcharbeiten. Gerade für die erste Methode sollte man schon ein wenig Zeit mitbringen, da bestimmte Modelle regelmäßig nur von Privatpersonen verkauft werden und somit kaum einmal auf einem Händlerhof auftauchen werden. Methode 2 ist da schon effizienter, hat aber ebenfalls einen entscheidenden Nachteil: Bilder sind meistens nicht zu sehen, so dass einem die Anfahrt zwecks Besichtigungstermin kaum erspart bleiben wird.
Auto Internetbörsen boomen

Warum also nicht auf die vielfältigen Möglichkeiten des Internets zurück greifen? Autobörsen sind in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen, auch wenn nicht jedes Portal den gängigen Qualitätsanforderungen entspricht. Fast jedes der hier präsentierten Angebote ist mit einem Bild versehen, so dass man zumindest schon einmal abschätzen kann, ob ein Besichtigungstermin überhaupt Sinn macht. Natürlich kann der Betreiber einer solchen Webseite unmöglich den Wahrheitsgehalt aller angenommenen Inserate prüfen, so dass eine Prüfungsbesichtigung, evtl. zusammen mit einem Sachverständigen, in keinem Fall ausbleiben sollte.
Auch die Menge der in Frage kommenden Fahrzeuge dürfte nach einer Suche über das Internet deutlich höher sein, als nach der Suche im Anzeigenteil einer lokalen Zeitung, da hier Auto aus dem gesamten Bundesgebiet gelistet sind und somit der Gesamtzahl der Anzeigen nach oben keine Grenze gesetzt ist. Der größte Vorteil für die meisten User dürfte aber wohl in der ungeschlagenen Benutzerfreundlichkeit liegen: Alle gefunden Kleinanzeigen lassen sich mit diversen Filterfunktionen sehr komfortabel nach den Gesichtspunkten durchkämmen, die für jeden Suchenden persönlich am Wichtigsten sind.
Großes Angebot

Wie gesagt gibt es inzwischen viele verschiedene Anbieter, die dem potentiellen Käufer ihre Dienste anbieten. Die großen Portale warten zumeist mit der effizientesten Funktionalität auf. So wird man auf der Startseite von www.autoscout24.de mit einer Autoschnellsuche begrüßt, bei der man die Suchkriterien von Marke bis benötigter Kraftstoff sehr genau festlegen kann. Quoka bietet auf seinem Autoableger auto.quoka.de verschiedene Kategorien (Nutzfahrzeuge, Wohnmobile, Oldtimer) an, in welchen der User nach dem gewünschten Modell stöbern kann. Das Portal www.autokleinanzeigen.com geht den pragmatischen Weg und wartet mit 14 preislichen Obergrenzen von 500 bis 7000 Euro auf, nach denen die angebotenen Fahrzeuge sortiert sind. Auf www.mobile.de sind neben einer Suchfunktion schließlich noch die links zu vielen Autohäusern vor Ort gelistet. Ob alle der verfügbaren Portale auch halten was sie versprechen ("Suchen Sie in 1.895.798 Fahrzeugen"), ist natürlich eine andere Frage.
Neuwagen oder Gebrauchtwagen haben eins gemeinsam: Sie benötigen Autoteile. |